Borreliose beim Hund: Symptome, Behandlung und ob die Impfung sinnvoll ist

Borreliose beim Hund erkennen, behandeln und vorbeugen: Symptome, Diagnose, Therapie mit Doxycyclin und ob die Impfung wirklich sinnvoll ist.

Auf einen Blick
  • Borreliose wird durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöst, das Zecken beim Blutsaugen übertragen.
  • Die grosse Mehrheit der infizierten Hunde bleibt gesund. Nur ein kleiner Teil entwickelt Beschwerden, meist wechselnde Lahmheit, Fieber und Abgeschlagenheit.
  • Behandelt wird mit dem Antibiotikum Doxycyclin, meist über rund vier Wochen. Viele Hunde bessern sich schon nach wenigen Tagen.
  • Eine Impfung gibt es, ihr Nutzen ist in der Fachwelt umstritten. Sie ersetzt den Zeckenschutz nicht.
  • Der wichtigste Schutz bleibt konsequente Zeckenprophylaxe und tägliches Absuchen nach dem Spaziergang.

Dein Hund lahmt plötzlich, wirkt schlapp und du erinnerst dich an einen Zeckenstich vor ein paar Wochen? Dann kommt schnell der Gedanke an Borreliose. Die gute Nachricht vorweg: Die allermeisten Hunde, die sich mit dem Erreger infizieren, werden nie krank. Dieser Ratgeber erklärt dir ehrlich und ohne Panikmache, wie Borreliose beim Hund entsteht, an welchen Zeichen du sie erkennst, wie behandelt wird und warum der beste Schutz nicht die Impfung ist, sondern konsequenter Zeckenschutz.

Was ist Borreliose beim Hund?

Borreliose, auch Lyme-Borreliose genannt, ist eine bakterielle Infektion. Ausgelöst wird sie durch Bakterien aus der Gruppe Borrelia burgdorferi, die im Darm von Zecken leben. Beim Menschen ist die Krankheit gut bekannt, beim Hund läuft sie aber deutlich anders ab. Das Wichtigste zuerst: Eine Infektion ist nicht dasselbe wie eine Erkrankung.

Nach dem Fachüberblick von Krupka und Straubinger (2010) tragen in Regionen mit vielen Zecken zwar viele Hunde Antikörper gegen den Erreger in sich, ein Zeichen, dass sie Kontakt hatten. Krank wird davon aber nur ein kleiner Teil. Das ACVIM Consensus Statement (Littman und Kollegen, 2018), die Leitlinie des amerikanischen Fachverbands für innere Tiermedizin, geht davon aus, dass rund fünf bis zehn Prozent der infizierten Hunde überhaupt Beschwerden entwickeln. Dein Hund kann also Kontakt mit Borrelien gehabt haben und trotzdem völlig gesund sein.

Merke: Ein positiver Bluttest bedeutet nur, dass dein Hund dem Erreger begegnet ist. Er beweist keine Krankheit. Ohne Symptome wird in aller Regel auch nicht behandelt.

Wie wird Borreliose übertragen?

Borrelien springen nicht von Hund zu Hund und nicht vom Hund auf dich über. Der einzige Weg führt über die Zecke. In der Schweiz und im ganzen DACH-Raum ist das vor allem der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus). Er lauert im hohen Gras, an Waldrändern und im Unterholz.

Entscheidend ist der zeitliche Ablauf. Die Borrelien sitzen im Darm der Zecke. Erst wenn die Zecke über längere Zeit Blut saugt, wandern sie in die Speicheldrüsen und von dort in den Hund. Deshalb ist die Übertragung keine Sache von Minuten. Nach den experimentellen Arbeiten aus der Arbeitsgruppe um Straubinger dauert es in der Regel etwa 16 bis 24 Stunden, bis Borrelien übergehen. Wer die Zecke früh findet und richtig entfernt, senkt das Risiko drastisch.

💡 Das ist deine grösste Chance: Suche deinen Hund nach jedem Spaziergang ab und entferne Zecken sofort. Je kürzer die Zecke saugt, desto unwahrscheinlicher wird eine Übertragung. Wie du Zecken sicher entfernst und welche Mittel im Vergleich am besten abschneiden, liest du im Beitrag Zecken beim Hund: Schutz, Entfernen und Mittel im Vergleich.
Zecke wird mit einem Zeckenhaken nah an der Haut aus dem Hundefell entfernt
Zecke möglichst nah an der Haut fassen und gerade herausziehen. Je früher, desto besser.

Symptome: Woran erkennst du Borreliose?

Wenn ein Hund tatsächlich erkrankt, zeigen sich die Beschwerden meist erst spät, oft zwei bis fünf Monate nach dem Stich. Das macht die Sache tückisch, denn der Zeckenstich ist dann längst vergessen. Die Anzeichen sind zudem unspezifisch, sie passen auch zu vielen anderen Krankheiten.

Das typischste Zeichen ist eine wechselnde Lahmheit. Heute humpelt dein Hund vorne links, in ein paar Tagen hinten rechts. Ursache ist eine Entzündung mehrerer Gelenke. Dazu kommen häufig Fieber, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und geschwollene Lymphknoten in der Nähe der Einstichstelle.

Wichtig zur Einordnung: Die beim Menschen bekannte Wanderröte, ein roter Ring um den Stich, tritt beim Hund praktisch nie sichtbar auf, weil das Fell sie verdeckt. Verlass dich also nicht darauf.

Müder, abgeschlagener Hund liegt ruhig auf einer Decke
Abgeschlagenheit und Appetitlosigkeit sind unspezifisch, gehören bei anhaltender Lahmheit aber abgeklärt.

Selten, aber ernst ist die Lyme-Nephritis, eine Nierenentzündung, die vor allem bei Labrador und Golden Retriever beschrieben wird (Littman, 2013). Sie verläuft schwer und ist lebensbedrohlich. Anzeichen sind vermehrtes Trinken, Erbrechen, Wasser im Gewebe und schneller Gewichtsverlust. Bei solchen Symptomen zählt jeder Tag.

Symptome im Überblick: Bedeutung und Massnahme

Die folgende Tabelle ordnet die häufigsten Anzeichen ein. Sie ersetzt keine Diagnose, hilft dir aber zu entscheiden, wie dringend ein Besuch bei der Tierärztin ist.

SymptomWas es bedeutetDeine Massnahme
Wechselnde LahmheitEntzündung mehrerer Gelenke, klassisches Borreliose-ZeichenInnert weniger Tage tierärztlich abklären, Zeckenstiche erwähnen
Fieber (über etwa 39,5 Grad)Der Körper wehrt sich gegen die InfektionTemperatur messen, bei anhaltendem Fieber zeitnah zur Praxis
Abgeschlagenheit, LustlosigkeitUnspezifisch, passt zu vielen InfektenBeobachten, bei mehr als zwei Tagen abklären lassen
AppetitlosigkeitAllgemeines KrankheitsgefühlIn Kombination mit Lahmheit oder Fieber abklären
Geschwollene, warme GelenkeGelenkentzündung (Polyarthritis)Nicht selbst mit Schmerzmitteln behandeln, zur Tierärztin
Vermehrtes Trinken, Erbrechen, WassereinlagerungWarnzeichen für die seltene Lyme-Nephritis (Niere)Sofort in die Praxis, das ist ein Notfall

Wie wird Borreliose diagnostiziert?

Die Diagnose ist beim Hund schwieriger, als viele denken. Ein einzelner positiver Test reicht nicht. Die Tierärztin setzt das Bild aus mehreren Puzzleteilen zusammen: passende Symptome, ein positiver Antikörpertest und der Ausschluss anderer Ursachen für die Lahmheit.

Gängig ist ein Schnelltest in der Praxis, der Antikörper gegen ein bestimmtes Eiweiss des Erregers (das sogenannte C6-Peptid) nachweist. Ein Labortest kann die Höhe der Antikörper messen und ist zur Verlaufskontrolle nützlich. Beide haben eine wichtige Grenze: Sie zeigen Kontakt mit dem Erreger, nicht zwingend eine aktive Krankheit.

Wichtige Einordnung: In Gebieten mit vielen Zecken tragen viele gesunde Hunde Antikörper in sich. Ein positiver Test bei einem Hund ohne Beschwerden ist deshalb kein Grund für eine Antibiotikakur. Das betont auch das ACVIM Consensus Statement (Littman und Kollegen, 2018). Behandelt wird der kranke Hund, nicht der positive Test.

Ein häufiger Weg in der Praxis: Passen die Symptome gut und ist der Test positiv, wird oft ein Behandlungsversuch mit Doxycyclin gestartet. Spricht der Hund rasch darauf an, stützt das die Diagnose.

Behandlung: Was hilft bei Borreliose?

Borreliose ist eine bakterielle Infektion, also wird sie mit einem Antibiotikum behandelt. Mittel der Wahl ist Doxycyclin. Das ACVIM Consensus Statement (Littman und Kollegen, 2018) empfiehlt eine Gabe über rund vier Wochen. Die gute Nachricht: Viele Hunde mit Gelenkbeschwerden fühlen sich schon nach wenigen Tagen deutlich besser.

Standardtherapie Doxycyclin, meist rund 10 mg pro kg täglich, über etwa 4 Wochen Genaue Dosis und Dauer legt immer die Tierärztin fest. Quelle: ACVIM Consensus, Littman et al., 2018

In der akuten Phase kann die Tierärztin zusätzlich entzündungshemmende Medikamente geben, um Schmerzen und Gelenkschwellung zu lindern. Wichtig: Setze das Antibiotikum nie eigenmächtig früher ab, nur weil es dem Hund besser geht. Die volle Dauer gehört durchgezogen.

Die schnelle Besserung bei Gelenkbeschwerden ist zwar erfreulich, heisst aber nicht immer, dass der Erreger komplett verschwindet. Ein Teil der Hunde behält nachweisbare Antikörper. Solange keine Symptome auftreten, ist das kein Problem. Deutlich schlechter ist die Aussicht bei der Lyme-Nephritis. Diese seltene Nierenform braucht eine intensive Behandlung und hat eine ernste Prognose.

Borreliose-Impfung: sinnvoll oder nicht?

Jetzt zur Frage, die viele Hundebesitzer beschäftigt. Es gibt Impfstoffe gegen Borreliose für Hunde. Ob sie sinnvoll sind, ist unter Fachleuten aber ehrlich gesagt umstritten. Hier lohnt sich ein nüchterner Blick auf das Für und Wider, statt einer schnellen Antwort.

Könnte dafür sprechenHund lebt in einem Gebiet mit sehr vielen Zecken, ist als Jagd- oder Suchhund ständig im Unterholz und tägliche Kontrolle ist kaum machbar.
Spricht oft dagegenNur ein kleiner Teil der infizierten Hunde erkrankt überhaupt, die Impfung muss jährlich aufgefrischt werden und schützt nur gegen Borreliose.
Wichtig zu wissenDie Impfung schützt nicht vor anderen Zeckenkrankheiten wie Anaplasmose oder Babesiose. Zeckenschutz brauchst du also weiterhin.

Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) ordnet die Borreliose-Impfung nicht als Standardimpfung ein, sondern als sogenannte Non-Core-Impfung. Das heisst: Sie ist kein Muss für jeden Hund, sondern eine Einzelfallentscheidung nach Abwägung des Risikos. Auch das ACVIM Consensus Statement (Littman und Kollegen, 2018) sieht keine generelle Impfempfehlung für alle Hunde.

Ehrlich gesagt: Die Impfung ist kein Rundumschutz. Sie wirkt nur gegen Borreliose, nicht gegen die vielen anderen Erreger, die Zecken übertragen. Deshalb ersetzt sie den Zeckenschutz nie, sondern kommt höchstens obendrauf. Ob sie für deinen Hund passt, besprichst du am besten individuell mit deiner Tierärztin.

Prävention: So schützt du deinen Hund wirklich

Der wirksamste Schutz vor Borreliose ist kein Medikament und keine Spritze, sondern konsequenter Zeckenschutz. Wenn keine Zecke sticht oder wenn sie schnell wieder verschwindet, kommt es gar nicht erst zur Übertragung. Die europäischen Fachempfehlungen von ESCCAP betonen genau diese Kombination aus wirksamen Zeckenmitteln und regelmässigem Absuchen.

  • Zeckenschutz konsequent anwenden: Spot-on, Halsband oder Tabletten, passend zu deinem Hund und lückenlos über die Saison. Wegen der milderen Winter reicht die Zeckenzeit heute oft fast das ganze Jahr.
  • Nach jedem Spaziergang absuchen: besonders an Kopf, Hals, Ohren, Achseln, Leiste und zwischen den Zehen. So findest du Zecken, bevor sie lange saugen.
  • Zecken sofort und richtig entfernen: nah an der Haut fassen, gerade herausziehen, nicht quetschen und nicht mit Öl beträufeln.
  • Hohes Gras und dichtes Unterholz meiden: vor allem im Frühling und Spätsommer, wenn die Zecken besonders aktiv sind.
  • Impfung nur nach Abwägung: als mögliche Ergänzung in Hochrisikosituationen, niemals als Ersatz für den Zeckenschutz.
Hände teilen das Fell eines Hundes am Hals zur Zeckenkontrolle
Das tägliche Absuchen ist der einfachste und wirksamste Schutz. Das Fell Stück für Stück teilen und die Haut abtasten.

Wann du zur Tierärztin gehst

Borreliose selbst zu diagnostizieren oder zu behandeln, ist keine gute Idee. Die Symptome sind unspezifisch und passen auch zu ernsteren Krankheiten. Geh mit deinem Hund in die Praxis, wenn du eines oder mehrere dieser Zeichen bemerkst:

  • plötzliche oder wechselnde Lahmheit, die länger als ein bis zwei Tage anhält
  • Fieber zusammen mit Abgeschlagenheit und Appetitlosigkeit
  • geschwollene, warme oder schmerzhafte Gelenke
  • deutlich vermehrtes Trinken, Erbrechen oder Wassereinlagerungen, das sind Warnzeichen für die Niere
  • allgemein ein Hund, der einfach nicht mehr er selbst ist, über mehrere Tage
Bitte nicht selbst behandeln: Gib deinem Hund niemals eigenmächtig Antibiotika oder Schmerzmittel aus der Hausapotheke. Viele Schmerzmittel für Menschen sind für Hunde giftig. Und eine Antibiotikakur auf Verdacht, nur wegen eines Zeckenstichs, ist nicht empfohlen: Sie nützt selten und fördert Resistenzen. Erst die Diagnose, dann die gezielte Behandlung durch die Tierärztin.

Häufig gestellte Fragen

Wird jeder Hund mit einem Zeckenstich krank?

Nein, ganz im Gegenteil. Die meisten Zeckenstiche haben gar keine Folgen. Selbst wenn sich ein Hund mit Borrelien infiziert, entwickelt nur ein kleiner Teil überhaupt Beschwerden. Panik ist also fehl am Platz, Aufmerksamkeit dagegen sinnvoll.

Kann ich mich bei meinem Hund mit Borreliose anstecken?

Nein. Eine direkte Übertragung von Hund zu Mensch gibt es nicht. Beide infizieren sich nur über die Zecke selbst. Dein Hund ist keine Ansteckungsquelle für dich.

Mein Hund hatte einen Zeckenstich. Soll ich vorsorglich Antibiotika geben?

Nein. Eine Antibiotikakur nach jedem Zeckenstich ist nicht empfohlen. Das Risiko einer Erkrankung ist gering und unnötige Antibiotika fördern Resistenzen. Beobachte deinen Hund und geh bei Symptomen zur Tierärztin.

Wie schnell muss eine Zecke entfernt werden?

So schnell wie möglich. Die Übertragung der Borrelien dauert in der Regel viele Stunden, meist etwa 16 bis 24. Wer die Zecke früh findet und richtig entfernt, senkt das Risiko deutlich.

Ist ein positiver Bluttest schon eine Diagnose?

Nein. Der Test zeigt nur, dass dein Hund Kontakt mit dem Erreger hatte. In Zeckengebieten sind viele gesunde Hunde positiv. Erst die Kombination aus passenden Symptomen und positivem Test ergibt eine Diagnose.

Bleibt mein Hund nach der Behandlung ansteckend oder krank?

Ansteckend war und ist dein Hund für dich nie. Nach der Behandlung können Antikörper noch lange nachweisbar bleiben. Solange keine Symptome auftreten, ist dein Hund klinisch gesund.

Lohnt sich die Borreliose-Impfung?

Das hängt vom Einzelfall ab. Die Fachwelt sieht sie als Non-Core-Impfung, also nur nach Risikoabwägung sinnvoll. Sie schützt nur gegen Borreliose, nicht gegen andere Zeckenkrankheiten, und ersetzt den Zeckenschutz nicht. Besprich das individuell mit deiner Tierärztin.

Kleines Glossar

  • Borrelia burgdorferi: die Bakteriengruppe, die Borreliose auslöst.
  • Lyme-Borreliose: anderer Name für dieselbe Krankheit, nach dem Ort Lyme in den USA.
  • Wechselnde Lahmheit: Humpeln, das von einem Bein zum anderen wandert. Typisches Borreliose-Zeichen.
  • Polyarthritis: Entzündung mehrerer Gelenke gleichzeitig.
  • Lyme-Nephritis: seltene, schwere Nierenentzündung im Zusammenhang mit Borreliose.
  • C6-Peptid: ein Eiweiss des Erregers, gegen das der Körper Antikörper bildet. Grundlage vieler Bluttests.
  • Non-Core-Impfung: eine Impfung, die nicht für jeden Hund empfohlen wird, sondern nur nach individueller Risikoabwägung.
  • Doxycyclin: das Antibiotikum, mit dem Borreliose behandelt wird.

Borreliose gehört zu den Zeckenkrankheiten. Wie du deinen Hund rundum vor Zecken schützt, liest du im Beitrag Zecken beim Hund: Schutz, Entfernen und Mittel im Vergleich. Auch andere Parasiten solltest du im Blick behalten, etwa im Ratgeber zu Würmern beim Hund.

Dieser Beitrag stützt sich auf tiermedizinische Fachquellen (unter anderem ACVIM Consensus Statement, Littman et al. 2018, Krupka und Straubinger 2010, sowie die Empfehlungen von ESCCAP und der StIKo Vet) und ersetzt keine Beratung durch die Tierärztin. Bei Verdacht auf Borreliose oder eine andere Zeckenkrankheit wende dich bitte an deine Tierärztin oder deinen Tierarzt.

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